Die EU-Geldwäscheverordnung: Was sich 2027 ändert
Das einheitliche Regelwerk, die 25%-Schwelle, die AMLA-Aufsicht und was die AMLR 2027 für grenzüberschreitende Family Offices bedeutet.
- Die EU-AMLR gilt ab dem 10. Juli 2027 mit einheitlicher 25%-Schwelle über alle Mitglieder.
- Die AMLA, seit 2025 operativ, beaufsichtigt die risikoreichsten grenzüberschreitenden Firmen.
- Registerzugang ist nun auf berechtigtes Interesse beschränkt, was Verifikation erschwert.
Ein einheitliches Regelwerk
Die EU-Geldwäscheverordnung ersetzt den älteren Richtlinien-Flickenteppich durch unmittelbar geltende Regeln. Ab dem 10. Juli 2027 gilt eine einheitliche 25%-Schwelle für wirtschaftliche Berechtigung in allen Mitgliedstaaten und beendet die länderweise Divergenz.
AMLA
Die Anti-Geldwäsche-Behörde ist seit Juli 2025 operativ. Sie beaufsichtigt die risikoreichsten grenzüberschreitenden Firmen direkt und harmonisiert die Aufsicht in der Union — eine strukturelle Verschiebung von rein nationaler Aufsicht.
Eingeschränkter Registerzugang
Nach Gerichtsurteilen wird öffentlicher Zugang zu Registern wirtschaftlicher Berechtigung nun typischerweise nur auf Basis eines berechtigten Interesses gewährt. Das hat Verifikations-Workflows gestört und Firmen zu Mehrquellen-Ansätzen und RegTech gedrängt.
FAQ
- EU-Verordnung 2024/1624 — Die Geldwäscheverordnung.
- EU-AMLA — Operativ seit Juli 2025.
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