Screening
Adverse-Media-Screening erklärt
Wie Negativmedien-Screening Sanktions- und PEP-Prüfungen ergänzt und wie man es verhältnismäßig hält.
Das FLIORE Compliance-Team
Family-Office-Compliance-Recherche
5 min read
Updated 2026-07-01
Key takeaways
- Adverse Media fördert Risiken zutage, die Listen verpassen.
- Es ist naturgemäß verrauscht und braucht menschliches Urteil.
- Verhältnismäßigkeit zählt — Prüftiefe nach Risiko.
Über die Listen hinaus
Sanktions- und PEP-Listen sind rückblickend und endlich. Adverse-Media-Screening durchsucht Nachrichten und öffentliche Aufzeichnungen nach negativen Informationen — Betrug, Ermittlungen, Verbindungen zu Finanzkriminalität —, die noch keine Liste widerspiegelt.
Verhältnismäßig halten
Negativmedien-Screening ist verrauscht: häufige Namen und alte Geschichten erzeugen Fehltreffer. Passen Sie die Prüftiefe dem Risiko an und dokumentieren Sie die Prüfung, statt jedem Ergebnis nachzujagen.
FAQ
Ist Adverse Media verpflichtend?
Für höhere Risikobeziehungen ist es erwartete Praxis im Rahmen verstärkter Sorgfaltspflicht.
Sources
- Wolfsberg-Leitlinien — Negativmedien in der Sorgfaltsprüfung.
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