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UBO & KYC

KYC vs KYB: Was ein Family Office braucht

Der Unterschied zwischen Know Your Customer und Know Your Business und warum Family Offices beides brauchen.

Das FLIORE Compliance-Team
Family-Office-Compliance-Recherche
5 Min. Lesezeit
Aktualisiert am 1. Juli 2026
Das Wichtigste in Kürze
  • KYC verifiziert Personen; KYB verifiziert Unternehmen und ihre Kontrollierenden.
  • Ein Family Office, das eine Einheit onboardet, macht KYB, dann KYC an jedem UBO.
  • In der Praxis sind die beiden untrennbar.

Zwei Seiten einer Pflicht

KYC — Know Your Customer — verifiziert die Identität einer natürlichen Person. KYB — Know Your Business — verifiziert eine juristische Einheit: dass sie existiert, aktiv ist und wer sie kontrolliert. Für ein Family Office bedeutet das Onboarding eines Firmenmandats KYB an der Einheit, dann KYC an jedem UBO, den sie zutage fördert.

Warum Family Offices beides brauchen

Familienvermögen liegt selten auf den Namen einer einzelnen Person. Es läuft durch Holdinggesellschaften, Trusts und Stiftungen. Jede davon ist ein KYB-Subjekt; jeder dahinterstehende UBO ist ein KYC-Subjekt. Eine Plattform, die nur eines beherrscht, lässt die halbe Pflicht ungetan.

Häufige Fragen

Ist KYB einfach KYC für Firmen?
Im Kern ja — doch es ergänzt Entitätsverifikation, Registerprüfungen und Eigentumsabbildung, die individuelles KYC nicht leistet.
Quellen
  • FATF-Empfehlungen — Standards zur Sorgfaltspflicht gegenüber Kunden.
  • EU-Geldwäscheverordnung — Sorgfaltspflichten für verpflichtete Einheiten.

Weitere Leitfäden

Was ist ein wirtschaftlich Berechtigter (UBO)?→Wie man einen UBO-Ermittlungsprozess durchführt→Ein Mandat onboarden: eine Compliance-first-Checkliste→

Compliance, in die Plattform eingebaut

FLIORE ist eine Family-Office-Plattform mit KYC und Compliance im Kern.

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